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Papieratlas 2009
 
   
 
  Ökologische Einspareffekte


Enorme gesamtökologische Entlastung mit Recyclingpapier

Durch die Verwendung von Recyclingpapier werden wertvolle Ressourcen wie Wasser und Energie eingespart sowie CO2-Emissionen vermieden. Ein Kernanliegen des Papieratlasses ist es, diese Effekte zu verdeutlichen. Insgesamt haben die betrachteten Städte durch den Einsatz von 2.189.330.256 Blatt Recyclingpapier im Vergleich zu Frischfaserpapier 346.287.067 Liter Wasser, 71.314.380 kWh Energie eingespart und 1.900.755 kg CO2* vermieden. Mit der eingesparten Wassermenge kann zum Beispiel der Tagesverbrauch von rund 2,77 Millionen Bürgern gedeckt werden. Dies kommt in etwa der Einwohnerzahl des Landes Schleswig-Holstein gleich. Die eingesparte Menge an Energie entspricht einem jährlichen Energieverbrauch von mehr als 20.000 Drei-Personen-Haushalten.  


Mit Hilfe des Nachhaltigkeitsrechners werden die individuellen ökologischen Einspareffekte mit Recyclingpapier auf Knopfdruck berechnet.




Würden alle Büros in Deutschland nur noch Recyclingpapier verwenden, würde soviel Wasser eingespart werden, wie die Wuppertalsperre fasst – immerhin die Trinkwasserreserve des Ruhrgebiets.


Blauer Engel garantiert größtmöglichen Umweltschutz

Garant für die höchstmöglichen ökologischen Einspareffekte ist das Qualitätssiegel „Blauer Engel“. Es ist das anspruchsvollste Umweltsiegel weltweit und fordert die umfangreichsten ökologischen Standards ein. Der Blaue Engel ist damit 1. Wahl für einen umfassenden Klima- und Ressourcenschutz. Das gilt auch im Vergleich zu Papier, das aus nachhaltig zertifzierter Waldwirtschaft stammt. Denn nur der Blaue Engel beschränkt gezielt die Umweltbelastung bei der Produktion. Bei anderen Zeichen, wie dem FSC-Label, steht die Art der Waldwirtschaft im Vordergrund. Sie unterliegen weitaus geringeren Zertifizierungs- und Qualitätskriterien beim Papier und belegen lediglich den anteiligen Einsatz von Altpapier.


* Die Berechnungen basieren auf einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg: „Ökologischer Vergleich von Büropapieren in Abhängigkeit vom Faserrohstoff“, 2006. Siehe dazu auch Umweltbundesamt: Ökobilanzen für graphische Papiere, 2000.
 
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